Sehbehinderte könnten mehr als sie sich zutrauen

Viele Sehbehinderte könnten mehr als sie sich zutrauen

Gerhard P. hatte Glück im Unglück:
Sein „Unglück“ ist eine angeborene Augenkrankheit, die unter anderem dazu führte, dass sich das Gesichtsfeld immer weiter einengte.

Als 30-Jähriger ereilte ihn dann jenes Schicksal, an das er jahrelang nur mit großer Furcht dachte: Seine Sehleistung verringerte sich auf ein paar Prozent. Fast blind konnte er seinen Beruf des Elektrikers nicht mehr ausüben.

Sein „Glück“ ist jedoch genau dieser erlernte Beruf. Denn damit hat Gerhard P. vielen anderen Leidensgenossen eines voraus: Er hat keine Angst vor technischen Hilfsmitteln. „Genau dafür sind diese schließlich da“, erklärt er.

Daher ist der BSVS eine wichtige Anlaufstelle in allen Fragen rund um den Sehmittelbedarf. Um herauszufinden welches Hilfsmittel das geeignete ist, bedarf es einer Kombination aus Sehtest und individueller Beratung, die sich „Low Vision“ nennt.

In einem ausführlichen Testverfahren ermittelt Ursula Weber zunächst einmal, wie viel Sehkraft noch vorhanden ist. Anschließend geht’s zu den Sehhilfen.

„Denn für jeden, und sei sein Sehrest noch so klein, gibt es inzwischen die passenden Geräte, um ihm vieles im Alltag zu erleichtern.“ Dazu zählen elektronische Lupen, die inzwischen nur noch so groß sind wie ein Handy, um die oft sehr klein gedruckten Angaben auf Artikeln aus dem Supermarkt zu lesen. Wer viel und gerne liest, für den ist ein Standlesegerät genau das Richtige.

Josef Schinwald, Obmann des BSVS; Mobil 0664/82 89 201
GK_PR Gerlinde Kämmerer; Mobil 0676/94 31 468

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